Hufeland-Klinik Altersmedizin Reha

Altersmedizin Rehabilitation

Der Begriff „Geriatrie“ stammt aus dem Griechischen und bezeichnet den Zweig der Medizin, der sich mit den Krankheiten des älteren Menschen beschäftigt. Manche dieser Krankheiten führen dazu, dass der Betroffene in verschiedenen Bereichen seines Lebens eingeschränkt ist, sich zum Beispiel schlecht bewegen oder verständigen kann.

In der geriatrischen Rehabilitation im Marienkrankenhaus dienen ärztliche Behandlung, Pflege und therapeutische Maßnahmen einem Ziel: Unsere Patienten sollen ihren Alltag wieder meistern können. Dazu gehört, dass sie sich selbstständig in ihrer häuslichen Umgebung versorgen können und möglichst unabhängig von Pflege werden.

Wir therapieren Patienten nach altersbedingten Krankheiten

Altersmedizin Reha 1

Die Übersetzung von Rehabilitation als "Wiederherstellung, Verbesserung und Erhaltung von Funktionen" gibt dabei den Rahmen vor: Im besten Fall kann wieder der Zustand aus der Zeit vor der Erkrankung erreicht werden. Wo dies nicht möglich ist, wird zumindest eine Verbesserung der Befindlichkeit angestrebt. Und manchmal kann es auch schon ein Erfolg sein, den fortschreitenden Abbau von Fähigkeiten zu stoppen. Wenn sich Einschränkungen nicht rückgängig machen lassen, dann lernen unsere Patientinnen und Patienten in der Rehabilitation, ihre verbliebenen Reserven optimal zu nutzen. 

 

Um das zu erreichen, stimmen wir, ein Team von Medizinern, Therapeuten, Seelsorgern und Sozialarbeitern, wöchentlich unser ganzheitliches Therapiekonzept auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Ziele ab. Wir berücksichtigen sowohl Ihre Lebensgeschichte als auch Ihre konkrete Lebenssituation. Auch Angehörige werden auf Ihren Wunsch in die Behandlung einbezogen und von unserem Team angeleitet. 

Unsere Therapie für mehr Selbständigkeit

Um für Sie ein individuelles Behandlungs- und Therapieprogramm erstellen zu können, setzen wir uns sehr genau mit den Ursachen Ihrer Beschwerden auseinander. Hierfür stehen uns sowohl standardisierte Diagnosemöglichkeiten als auch ein spezieller, individuell festgelegter Anteil zur Verfügung. Dieser individuelle Anteil richtet sich nach Ihrer Grundkrankheit, den Begleiterkrankungen, aufgetretenen Komplikationen, den Ergebnissen der Standarduntersuchungen sowie dem Verlauf während der stationären Behandlung. Dieser Anteil kann sowohl gleich zu Beginn der Behandlung oder aber auch im Verlauf des Aufenthaltes angeordnet werden.

 

Der therapeutischen Arbeit in Form von Krankengymnastik, Physikalischer Therapie, Ergotherapie und Logopädie kommt in unserem Haus besondere Bedeutung zu. 

 

Neben ärztlicher und therapeutischer Betreuung ist die Pflege die dritte Säule in unserem Behandlungskonzept. Unser Ziel ist, Sie nach Ihren individuellen Fähigkeiten zu pflegen und zu begleiten. Dabei steht für uns die aktivierende Pflege im Mittelpunkt: die Hilfe zur Selbsthilfe. Unser Motto lautet: "Fördern durch Fordern", und deshalb üben wir mit Ihnen schon während der Rehabilitation, was Sie zu Hause können sollen.

 

Damit Sie möglichst schnell einen zufriedenstellenden Gesundheitszustand erreichen, arbeiten Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte eng zusammen. Das heißt zum Beispiel: Was Sie in der Therapie lernen, wird auch im Pflegealltag fortgesetzt, wiederholt und eingeübt.

 

Unsere therapeutischen Behandlungsschwerpunkte

Auf Grundlage der medizinischen Notwendigkeit für Geriatrische Rehabilitationseinrichtungen in Rheinland-Pfalz und dem medizinischen Konzept der Geriatrischen Rehabilitation am Marienkrankenhaus Nassau betreuen wir Patienten mit folgenden Krankheitsbildern: 

 

  • Erkrankungen am Bewegungsapparat, wie z.B. nach Operationen in Folge von Knochenbrüchen, künstlicher Hüften oder auch Amputationen 
  • Neurologische Krankheiten, wie z.B. Zustand nach Schlaganfall, Hirnblutungen oder auch Hirnoperation, bei Parkinson oder auch bei Funktionseinschränkungen/-verlust im Rahmen anderer nervlicher Erkrankungen
  • Funktionseinschränkungen nach oder auch bei schweren Erkrankungen wie z.B. Bauch-/ Brustkorboperationen, Hirninfarkt, nach Wiederbelebung und Beatmung oder auch nach Krebsbehandlung
  • Spezifische geriatrische Funktionsstörungen, wie z.B. nach gehäuften Stürzen, Schwindelzustände oder bei depressiven Reaktionen, soweit keine geronto-psychiatrische Behandlung erforderlich ist.

Cornelia Lippold

Dr. med. | Chefärztin

 

Fachärztin für Innere Medizin, Geriatrie, Palliativmedizin, Diabetologie, Notfallmedizin, Psychotherapie

 

Fon 02604 706-0

Fax 02604 706-121

 

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Was wir exklusiv bieten

Tagesklinik

Wenn Sie nicht mehr stationär behandelt werden und nur noch tagsüber an verschiedenen Therapien teilnehmen, dann sind Sie Gast unserer Tagesklinik. Ihr Vorteil: Über Nacht und an den Wochenenden sind Sie wieder in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung.

 

Der Tagesablauf in der Tagesklinik

Ankunft bis 8:30 Uhr

 

8:30 bis 12:00 Uhr:

zwei Einzel- oder Gruppentherapien

 

12:00 bis 12:30 Uhr:

Mittagessen 

 

12:30 bis 13:30 Uhr:

Ruhezeit 

 

13:30 bis 14:00 Uhr:

Kaffeepause 

 

14:00 bis 15:30 Uhr:

ein oder zwei Therapiezeiten 

 

Abfahrt gegen 15:30 Uhr

Glossar

Hier finden Sie viele medizinische Fachbegriffe erklärt.

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