Hufeland-Klinik Presse

Fachvorträge ziehen viele Besucher an


Großer Tag der offenen Tür am Marienkrankenhaus: Ausstellungseröffnung, Luftballonwettbewerb, Führungen und Gerätetests


Nassau, 5. September 2009.
Mit einem bunten Tag der offenen Tür feierte das Marienkrankenhaus Nassau am Samstag, 5. September, sein 20-jähriges Bestehen. In der Zeit von 10 bis 17 Uhr gab es zahlreiche Vorträge, Führungen und Angebote. Gleichzeitig präsentieren sich die Katholischen Kliniken Lahn, zu der das Marienkrankenhaus und die Hufeland-Klinik Bad Ems in Trägerschaft der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel gehören, seit dieser Woche mit einem neuen Internetauftritt und neuem Informationsmaterial in der Öffentlichkeit.

Vortrag zur Patientenverfügung und viele Fragen

News_090907, Tag der offenen Tür_Vorträge

Der Rechtsanwalt Dr. Dominik Huber informiere über die rechtlichen Aspekte der Patientenverfügung.

 

Besonderen Zuspruch fanden vor allem mehrere Fachvorträge. Dazu gehörten die Ausführungen des Rechtsanwaltes Dr. Dominik Huber von der Kanzlei Caspers und Mock aus Koblenz sowie des leitenden Oberarztes am Marienkrankenhaus, Dr. Josef Rein, zum Thema Patientenverfügung. „Die neue Gesetzeslage ruft großen Informationsbedarf hervor. Viele Menschen sind neugierig und gleichzeitig verunsichert“, sagt Dominik Huber. In seinen beiden Vorträgen vor insgesamt etwa 80 Zuhörern mahnte er dazu, sich der rechtlichen Konsequenzen bei der Ausstellung einer Patientenverfügung bewusst zu sein: „Sie bleibt für immer gültig.“ Um unter den eigenen Angehörigen Unsicherheit zu vermeiden, riet er allerdings dazu, die Verfügung regelmäßig zu erneuern: „Dazu müssen Sie das Dokument nur mit einem neuen Datum versehen und erneut unterschreiben.“ Auch empfahl der Rechtsanwalt eine medizinische und rechtliche Beratung, bevor man ein solches Dokument verfasst: „Seien Sie sich darüber im Klaren, dass sich Ihre gesundheitliche Situation sowohl zum Guten als auch zum Schlechten verändern kann. Machen Sie auch persönliche Angaben, etwa zu Ihrer Einstellung gegenüber Leben und Tod, Wertvorstellungen und religiösen Anschauungen.“ Das helfe zum einem dem Verfasser, sich der Bedeutung einer Patientenverfügung bewusst zu werden, andererseits helfe das später auch Angehörigen und Ärzten, die Entscheidung des Betroffenen besser nachzuvollziehen.
Dr. Josef Rein bemerkte aus medizinischer Sicht allerdings kritisch: „Eine Patientenverfügung sollte Ärzte nicht dazu verleiten, die Frage der Weiterbehandlung nicht auch selbst medizinisch nach bestem Wissen und Gewissen zu beurteilen.“ Zahleiche Fragen aus dem Kreis der Zuhörer sorgten dafür, dass sich der Zeitrahmen von einer Dreiviertelstunde für dieses schwierige Thema gar nicht einhalten ließ.

Medizinische Geräte und Ausstellungseröffnung

News_090907, Tag der offenen Tür_physikalische Therapie

Physiotherapeutin Michaela Bertram erklärt den Seilzug über Kreuz zur Stabilisierung von Rumpf- und Schulterregion.

 

In den Räumen der physikalischen Therapie und der Bäderabteilung durften die Besucher die Geräte zur Therapie kennenlernen und ausprobieren. Dazu zählte beispielsweise der Balance-Trainer: eine komplizierte technische Vorrichtung, auf der der Patient durch Gewichtsverlagerung bestimmte Figuren nachzeichnen soll, die eine Linie auf dem Computerbildschirm wiedergibt. „Dieses Gerät setzen wir zum Beispiel bei Schlaganfallpatienten zur Wiedererlangung des Gleichgewichts und ihrer Feinmotorik ein“, erklärt Physiotherapeut Stefan Schäfer. Immer wieder habe es den ganzen Tag über neugierige Blicke und Fragen gegeben.
Wenige Meter weiter leitete die Physiotherapeutin Michaela Bertram Besucher auf den Geräten zur Stabilisierung und zum Training der verschiedenen Muskulaturbereiche an. Dazu gehörten der Seilzug über Kreuz, die Beinpresse und der Brustzug.
Zu den Höhepunkten des Tages gehörte die Eröffnung der Ausstellung mit Aquarell- und Pastellgemälden der Künstlerin Dr. Marianne Tentscher-Kowitz. Sie stellt den Erlös aus dem Verkauf der Bilder der Bergklosterstiftung SMMP zur Verfügung. Und um 15 Uhr gab es bei strahlendem Sonnenschein einen gemeinsamen Luftballonstart. Dem Gewinner des Wettbewerbes winkt ein nagelneues Mountain-Bike. Die Übergabe aller gespendeten Preise findet am 30.September 2009 im Marienkrankenhaus statt.
Ambulante Dienste und physikalische Leistungen
Am Krankenhaus angesiedelt sind die Ambulanten Dienste mit dem Mobilen Menüservice sowie ein breit gefächertes Angebote physikalischer Leistungen. Dazu zählen die Physikalische Therapie, Ergotherapie, ein Bewegungsbad, Krankengymnastik und die Logopädie. „Diese Einrichtungen stehen auch für die ambulante Behandlung  zur Verfügung“, betont Barbara Arend. Erst im Frühjahr 2009 wurde die Geriatrische Rehabilitationsabteilung des Marienkrankenhauses zum wiederholten Male erfolgreich mit dem Qualitätssiegel Geriatrische Rehabilitation Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

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Die Malerin mit der Generalassistentin des Ordens Sr. Adelgundis Pastusiak.

Zu den Höhepunkten des Tages gehörte die Eröffnung der Ausstellung mit Aquarell- und Pastellgemälden der Künstlerin Dr. Marianne Tentscher-Kowitz. Sie stellt den Erlös aus dem Verkauf der Bilder der Bergklosterstiftung SMMP zur Verfügung.

Und um 15 Uhr gab es bei strahlendem Sonnenschein einen gemeinsamen Luftballonstart. Dem Gewinner des Wettbewerbes winkt ein nagelneues Mountain-Bike. Die Übergabe aller gespendeten Preise findet am 30.September 2009 im Marienkrankenhaus statt.

News_090907, Tag der offenen Tür_Spielmannszug

Der Spielmannszug sorgte für die passende musikalische Untermalung der Veranstaltung.

 

Ambulante Dienste und physikalische Leistungen

Am Krankenhaus angesiedelt sind die Ambulanten Dienste mit dem Mobilen Menüservice sowie ein breit gefächertes Angebote physikalischer Leistungen. Dazu zählen die Physikalische Therapie, Ergotherapie, ein Bewegungsbad, Krankengymnastik und die Logopädie. „Diese Einrichtungen stehen auch für die ambulante Behandlung  zur Verfügung“, betont Barbara Arend. Erst im Frühjahr 2009 wurde die Geriatrische Rehabilitationsabteilung des Marienkrankenhauses zum wiederholten Male erfolgreich mit dem Qualitätssiegel Geriatrische Rehabilitation Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.